Leistungsspektrum

Meine Praxis bietet Ihnen alle wesentlichen diagnostischen und nicht-operativen therapeutischen Möglichkeiten der ambulanten Augenheilkunde. Dafür stehen uns unter anderem folgende medizinische Geräte und Untersuchungsmethoden zur Verfügung:

GRUNDVERSORGUNG

DIAGNOSTIK

THERAPIE

KINDERAUGEN

Grundversorgung

Wir können mehr als Ihre Krankenkasse bezahlt.

Die Versorgung von gesetzlich krankenversicherten Patientinnen und Patienten ist vom Gesetzgeber im Sozialgesetzbuch V durch das Wirtschaftlichkeitsgebot (§ 12) begrenzt worden. Dort heißt es:
„(1) Die Leistungen müssen ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein; sie dürfen das Maß des Notwendigen nicht überschreiten. Leistungen, die nicht notwendig oder unwirtschaftlich sind, können Versicherte nicht beanspruchen, dürfen die Leistungserbringer nicht bewirken und die Krankenkassen nicht bewilligen.“

Im Rahmen dieser Grundversorgung bemühe ich mich, Ihnen die beste Behandlung zu ermöglichen.

Durch das Wirtschaftlichkeitsgebot bedingte Einschränkungen betreffen unter anderem:
– sämtliche Vorsorge- und Früherkennungsmaßnahmen (z. B. bzgl. Amblyopie, Glaukom und Netzhauterkrankungen)
– einen wesentlichen Teil der modernen diagnostischen Möglichkeiten (insbesondere plusoptiX®, Optomap®, OCT, Konturtonometrie und RTA®)
– eine optimale Brillenanpassung
– den Servicebereich (die Terminvergaben sind durch Regelleistungsvolumina eingeschränkt)
– und vieles mehr.

Für eine optimale medizinische Versorgung über die Grundversorgung hinaus biete ich Ihnen individuelle und sinnvolle Zusatzleistungen an.
Diese werden nach der amtlichen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) abgerechnet. Da die geltende GOÄ in wesentlichen Teilen immer noch aus dem Jahre 1982 stammt, sind die Kosten für die Patientinnen und Patienten denkbar günstig.

Diagnostik

Wir verwenden verschiedene Untersuchungsmethoden, weshalb hier nur einige exemplarisch vorgestellt werden können.

BASISUNTERSUCHUNGEN
ERWEITERUNG DER PUPILLEN
PLUSOPTIX®
OPTOMAP®
OCT®
RTA®

 

Basisuntersuchungen:

Zur allgemeinen Voruntersuchung, ohne die keine Augenbehandlung möglich ist, gehört die Erhebung der Krankengeschichte, das Ausmessen vorhandener Brillen, die Sehschärfebestimmung und die Inspektion der vorderen Augenabschnitte.
Wir verwenden verschiedene Untersuchungsmethoden, weshalb hier nur einige exemplarisch vorgestellt werden können.

Anamnese
Bei der Anamnese wird die Patientin/der Patient zu aktuellen Beschwerden und der Krankengeschichte befragt.
Bereits bei der Anmeldung fragt Sie unser geschultes Personal im Rahmen einer Akut-Anamnese nach aktuellen Beschwerden (z.B. Fremdkörpergefühl im Auge, Sehen von Lichtblitzen oder „tanzenden Lichtern“) bzw. dem Grund (z.B. Fahrgutachten, Bescheinigungen, etc.) Ihres Besuchs.
Die Daueranamnese in einem separaten Raum führt uns zu Ihren Medikamenten, Operationen, Allergien, Grunderkrankungen (z.B. Diabetes, Bluthochdruck) und anderem. Idealerweise bringen Sie uns eine Übersicht über von Ihnen eingenommene Medikamente sowie an Ihnen durchgeführte Operationen mit; auch ein Allergiepass oder Diabetiker-Pass kann sinnvoll sein.

Brillenbestimmung
Mit Hilfe unseres computergesteuerten Brillenbestimmungsgeräts (einem sogenannten automatischen Phoropter) wird unter Berücksichtigung aller Angaben (von Ihnen, aus der Vermessung Ihrer Brillen) sowie der Voruntersuchung individuell Ihre Sehhilfe (Brille) ermittelt. Das Ergebnis prüfen wir nochmal mit einer Probierbrille. Damit ermiteln wir, ob Sie mit dieser Sehhilfe zurecht kommen.

Voruntersuchung
Die Voruntersuchung findet in einem unserer Untersuchungsräume statt. Der Arzt befragt Sie zur Anamnese und klärt wichtige Aspekte Ihrer Krankengeschichte. Danach werden Ihre Brillen durchgemessen (Auto-Lensmeter), die Sie bitte dazu mitbringen. Anschließend werden Ihre Augen mit dem Auto-Refractometer vermessen und die Sehschärfe bestimmt.

Gesichtsfelduntersuchung
Wir bestimmen das Gesichtsfeld mit einem Oculus Twinfield®-Perimeter, das zu den modernsten Geräten seiner Art gehört.
Dazu messen wir das Umfeldsehen beim Blick geradeaus. Diese Untersuchung ist für die Beurteilung der Netzhautfunktion, die bei Erkrankungen wie z. B. Glaukom, Diabetes, Makuladegenerationen, Hirntumoren, Schlaganfällen etc. beeinträchtigt sein kann, sehr wichtig.
Im Anschluss wird häufig auch die Netzhaut untersucht, um die Befunde der Gesichtsfeldmessung mit den Netzhautbefunden abzugleichen.

Biomikroskopie
Ihre Augen werden an der Spaltlampe untersucht. Mit ihrer Hilfe kann der Arzt feinste Strukturen an den Lidern, dem äußeren Auge, der Augenlinse und im Augeninneren betrachten.

Erweiterung der Pupillen:

Bei der Netzhautuntersuchung (Untersuchung des Augenhintergrundes) erhalten Sie spezielle Augentropfen zur Erweiterung der Pupillen (Mydriasis).
Nach der Untersuchung ist das Sehen deutlich eingeschränkt, unscharf und Sie sind leicht blendbar. Am besten bringen Sie eine Sonnenbrille mit.
Die Wirkung dieser Augentropfen setzt häufig erst nach 30 bis 60 Minuten ein und hält unter Umständen Stunden bis Tage an.
Für die Wirkungsdauer ist die Fähigkeit zur Teilnahme am Straßenverkehr nicht gegeben. Gern rufen wir Ihnen daher ein Taxi.

In den meisten Fällen kann die Erweiterung der Pupillen durch eine Untersuchung mit der optomap®-Netzhautuntersuchung ersetzt werden.

Augenvorsorge für Kinder:


Elterninformation finden hier [1.113 KB] .

optomap®:

Die optomap®-Netzhautuntersuchung liefert digitale Panorama-Netzhautbilder ohne medikamentöse Pupillenerweiterung.
Sie wird nicht nur bei Patienten mit Netzhaut-Erkrankungen (z. B. bei Diabetikern) empfohlen, sondern auch zur Netzhaut-Vorsorge bei scheinbar gesunden Patienten.

Mit diesem Gerät ist die Augenhintergrunduntersuchung oft ohne Weitstellen der Pupillen möglich, weshalb das Autofahren durch die Untersuchung nicht beeinträchtigt wird.

Optische Kohärenztomografie (OCT):

Die häufigsten schwerwiegenden Erkrankungen des Augenhintergrundes gehen mit einer Strukturveränderung der mehrschichtigen Netzhaut einher. Die inneren Strukturen dieser Netzhaut können mit den herkömmlichen Verfahren nicht genau untersucht werden.
Durch die Optische Kohärenztomographie ist dies aber heutzutage in einer kurzen Untersuchungszeit unschädlich und ohne Berührung des Auges möglich. Mit ihr gelingt eine exakte Darstellung der verschiedenen Schichten der Netzhaut, die Voraussetzung für eine rechtzeitige Behandlung und zuverlässige Verlaufskontrolle ist.

Z. B. für die Diagnostik und Verlaufskontrolle folgender Augenerkrankungen ist die OCT oft entscheidend:

Makuladegeneration: Bei der altersbedingten Makuladegeneration (AMD) kommt es zu verschiedenen Veränderungen, die sehr genau mit der OCT dargestellt werden können. Häufig ist nur hierdurch die Entscheidung möglich, ob eine weitere Behandlung an der Klinik erfolgen muss.

Talia RTA (Retinal Thickness Analyzer):

Der Retinal Thickness Analyzer (RTA) ist ein Gerät zum quantitativen Messen der Topographie des Sehnervkopfes. Durch die RTA-Technik ist dies heutzutage in einer kurzen Untersuchungszeit, völlig unschädlich und ohne Berührung des Auges möglich.

Ergänzt wird die Untersuchung durch die ebenfalls ungefährliche optischer Kohärenztomographie, mit der peripapilläre Nervenfaserschichten exakt dargestellt werden.
Diese modernen Untersuchungsmethoden eröffnet eine neue Dimension der Diagnostik und Verlaufskontrolle bei verschiedenen Sehnerv- und Netzhauterkrankungen.
Sie sind besonders sinnvoll bei Patienten mit:
– Glaukom (grüner Star) oder Verdacht auf Glaukom,
– familiär erhöhtem Risiko einer Glaukom-Erkrankung,
– auffälliger Exkavation (Aushöhlung) des Sehnervkopfes,
– Veränderungen der Form des Sehnervkopfes oder
– okulärer Hypertension (erhöhtem Augeninnendruck ohne Sehnerv-Veränderungen).

Therapie

Viele Beschwerden oder Erkrankungen in der Augenheilkunde müssen nicht operativ behandelt werden. In vielen Fällen helfen individuelle Augenmedikamente und Refraktionskorrekturen (Brille, Kontaktlinsen, spezifische Sehhilfen). Zur gezielten Behandlung von Sehschwächen bieten wir neben der Brillenbestimmung weitere Therapieformen an.

BRILLENANPASSUNG
KONTAKTLINSEN
LASERTHERAPIE

Brillenanpassung

Häufig wird vom Augenarzt erwartet, dass er „eine Brille aufschreibt“. Der Weg dahin ist aber – wenn es gut werden soll – durchaus aufwändiger. Folgende Aspekte finden bei der Brillenbestimmung Berücksichtigung:
– ophthalmologische Vorgeschichte (bisherige Augenveränderungen),
– Vermessung bisheriger Brillen,
– organischer Befund (z. B. Medientrübungen, Makulaerkrankungen, Funktionsstörungen, usw.),
– aktuelle, objektive (computervermessene) Refraktionswerte,
– aktuelle, subjektive Refraktionswerte (mittels Phoropter),
– Berücksichtigung individueller Bedürfnisse und
– Verträglichkeitsprüfung mittels Probebrille.

Kontaktlinsen

Kontaktlinsen sind unglaublich praktisch, engen das Gesichtsfeld nicht ein und sind auch beim Sport problemlos zu tragen.

Zur optimierten Kontaktlinsen-Anpassung arbeitern wir mit einem Hornhaut-Topographen.

Lasertherapie

Zur Behandlung des Nachstars bieten wir die Nd:YAG-Laser Kapsulotomie an.

Kinderaugen

Kinderaugen bedürfen besonderer Aufmerksamkeit. Einerseits weil für deren Untersuchungen andere Methoden nötig sind. Andererseits weil unerkannte Erkrankungen zu lebenslangen, erheblichen Beeinträchtigungen führen. Deshalb bieten wir folgende Behandlungen an:

Refraktionsmessung mittels plusoptiX®-Autorefraktometer:
Kinder haben sehr elastische Augen. Bis vor wenigen Jahren konnte daher deren Brechkraft erst nach Weitstellen der Pupillen mit großem Aufwand ermittelt werden.
Dank einer neuartigen Methode ist die Refraktionsmessung ohne Weitstellen der Pupillen und auch bei Säuglingen und Kleinkindern möglich. Das Gerät misst sekundenschnell aus einem Meter Entfernung zum Kind die Refraktion beider Augen gleichzeitig.
Dieses Verfahren ist hervorragend zur Reihenuntersuchung geeignet.

Orthoptik („Sehschule“):
Orthoptistinnen sind ausgebildete medizinische Fachkräfte der Augenheilkunde, die die ärztliche Tätigkeit …:
… in der Diagnostik unterstützen:
Sie prüfen das Sehvermögen (Visus), untersuchen die Stellung der Augen (Strabismus), die Beweglichkeit des Einzelauges sowie beider Augen gemeinsam (Motilität, Blickstörungen) und die beidäugige Zusammenarbeit (Binokularsehen).
… in der Therapie unterstützen:
Sie trainieren das schielende bzw. sehschwache Auge zum guten Sehen (Pleoptik) und beide Augen zu richtiger Zusammenarbeit (Orthoptik).